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Geflügelzuchtverein Hildesheim
und Umgebung e. V. gegründet 1869
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{Inhalt}
Chronik Ein Blick in die Chronik des Hildesheimer Geflügelzuchtvereins bis 1958
Ausstellungshalle an der Schützenwiese Die nächsten Schauen fanden am 6. und 7. November 1926 und 5. und 6. November 1927 statt. Die Hildesheimer Geflügelschau 1928 heißt It. Preisausschreiben zum erste Male "Hildesia-Schau". Ausstellungsleitung ist der Gesamtvorstand. Er besteht aus den Herren: Fricke, Ehrenvorsitzender Die Preise, die auf der ersten Hildesia-Schau vergeben wurden, waren sehr reichhaltig. Staats- und Kammerpreise, Ehrenurkunden und Ehrenmünzen eröffnen den Reigen. Ehrenpreise von landwirtschaftlichen Vereinen, Nachbarvereinen und Mitgliedern, Sachpreise, gestiftet von der Hildesheimer Geschäftswelt, und vom Hildesheimer Verein angekaufte, lohnten Züchterfleiß und Mühe. Unter den Ausstellern lesen wir bekannte Namen wie: Das Standgeld betrug damals: Hühner und Enten Einzelnummer 3,- RM; Stämme 1,2 Hühner und Enten 4,- RM; Stämme 1,4 Hühner 6,- RM; Großgeflügel Einzelnummer 4,- R;i Tauben 2,- RM. Auch wurde auf dieser Schau ein Wettbewerb in Eiernn veranstaltet. Ausgestellte Rassen waren: Das Jahr 1956 beginnt mit der Generalversammlung und Vorstandsneuwahl. Der Vorstand wird in der alten Form bestätigt. Der staatl. gepr. Landwirt Franz Bank, Harsum, wird als Obmann für Wirtschaftsgeflügelzucht in den Erweiterten Vorstand gewählt. In dieser Versammlung spricht der Leiter des Tiergesundheitsdienstes Dr. Hilbricht, Hannover, über Geflügelkrankheiten und erläutert sie anhand von Lichtbildern. Der Kreis Hildesheim-Marienburg gewährt dem Verein eine Beihilfe von 100 DM. Dieser Betrag wird zur Zuchtenaufbesserung verausgabt. Die Märzversammlung bringt einen Vortrag von Dr. Gleichauf, Prof. an der Bundesforschungsanstalt Celle. In anschaulicher Weise spricht Dr. Gleichauf über Vererbung beim Geflügel. Es wird damit klar, daß die Mitglieder des Vereins ihre Zuchten auf wissenschaftlicher Grundlage betreiben wollen. Die Zuchterfolge bestätigen dieses. Das Jahr 1957 kann mit der Ehrung verdienter Züchter eingeleitet werden. Frau Elfriede Rieder, Domäne Poppenburg; Frau Ww. Klinge, Ase!, und Jos. Mispagel, Adlum, erhalten die silberne Ehrennadel. Ehrenmitglieder wurden die Zuchtfreunde Kreinsen, Sehle, Kurz, alle Hildesheim; Bremer, Davenstedt, und Mispagel, Adlum. 1958. Zuchtfreund Wedig, Harsum, bringt von der Nationalen in Köln das ,Siegerband auf Koburger Lerchen mit. - Das Ehrenmitglied Sehle scheidet durch Tot aus. - Ein interessanter Vortrag "Sind Hühner im Zeitalter der Sputniks noch daseinsberechtigt?" bringt Verbindung zum Zeitalter des Materialismus. Im Oktober scheidet von uns durch Tod der bekannte Schautaubenzüchter Franz Oelkers. Ihm zum Gedenken wird der Franz-Oelkers-Gedächtnispreis für Schautauben gestiftet. Ein harter Kampf setzt um die Benutzung der Sporthalle zur Geflügelschau ein. Bis zum Rat der Stadt führt der Weg. Die Nachricht,"dem Antrag des Geflügelzuchtvereins auf Überlassung der Sporthalle zur Durchführung der Hildesia-Schau im November dieses Jahres wurde vom Verwaltungsausschuß der Stadt mit Rücksicht auf die bereits geführten Vorverhandlungen ausnahmsweise für diese Jahr entsprochen", löste bei allen Geflügelfreunden ein freudiges Echo aus. Alle waren bei der Schau dabei und man kann sagen, daß diese Schau nach dem Kriege die schönste in der Ausgestaltung und Mannigfaltigkeit an Tiermaterial war. Wie versprochen, wurde die Halle am Tage nach der Schau unbeschädigt und sauber abgeliefert. Beim Aufbau dieser Schau muß besonders den Züchterfrauen Anerkennung gezollt werden. Sie haben sich uneigennützig eingesetzt und für Sauberkeit und Ordnung gesorgt. Auch die Fütterung der Tiere haben sie bestens durchgeführt. Die Voliere von Zuchtfreund Erich Jungk, die am Eingang zur Schau aufgebaut war, konnte man als Glanzstück der Schau werten. Die Voliere symbolisierte den alten Hildesheimer Marktplatz. Als Rückwand war das alte Rathaus gewählt (farbig ausgemalt). In der Voliere selbst war, aus Ton modelliert, der Rathausbrunnen aufgestellt. Eine kleine Motorpumpe, sorgte für den Wasserumtrieb im Brunnen. Die darin ausgestellten deutschen Mövchen hatten ein "V" errungen. Chronik zum Downloaden |
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